Lern- und Verhaltensprobleme der Kinder belasten oft das ganze Familienleben.
Das muss nicht sein!
Wie Eltern die Lernprobleme mit einem Blick in den eigenen Spiegel zur Chance für die ganze Familie werden lassen.

Vor einigen Jahren steckte ich als Mutter selber mitten in Familien- und Schulproblemen mit meinen beiden Söhnen. Ich erlebte diese Zeit als sehr herausfordernd und kam oft an meine Grenzen. Wie sehr hätte es mich damals entlastet, zu wissen, wie ich meine Lebenshaltung grundlegend für mich und meine Familie verändern kann.

Auch ich tat, was ich konnte, dennoch blieb unser Familienleben herausfordernd.

Heute erlebe ich unseren Austausch in der Familie als eine inspirierende Quelle. Gerade, weil wir verschieden sind, können wir viel voneinander erfahren. Unsere Beziehungen innerhalb der Familie sind für uns ein sicherer Hafen. Hier schöpfen wir Kraft für unseren Alltag.

Als Eltern haben wir vieles von unserer Herkunftsfamilie übernommen. Die ungelösten Themen bringen wir als junges Paar in die Beziehung ein. Probleme kumulieren sich in der Familie. Meist geben wir Verhaltensmuster unbearbeitet an unsere Kinder weiter. Da braucht es niemanden zu wundern, wenn unser Traum einer glücklichen Familie vorerst bei vielen ein Traum bleibt.

Das muss nicht so bleiben.

So lange wir von unseren eigenen, belastenden Themen getriggert werden, können wir als Eltern nur bedingt empathisch auf unsere Kinder reagieren.

Nicht selten erleben wir gerade durch unsere Kinder die eigenen Erfahrungen aus unserer Kindheit noch einmal. Wir wollten doch so vieles als Eltern mal besser machen und das verbessern, was uns als Kind selber gestört hat.
Wie kann das gelingen?


Wir Eltern leiden dreifach:

  • Unseren Traum, der glücklichen Familie sehen wir davonfliegen.
  • Wir leiden mit unseren Kindern mit, wenn es ihnen nicht gut geht.
  • Unseren alten, eigenen Schmerz durchleben wir indirekt noch einmal.

Unsere Kinder halten uns mit ihrem Verhalten den Spiegel vor. Doch genau da möchten wir oft nicht hineinschauen.
Wir konzentrieren uns auf ihr unangepasstes Verhalten und suchen in erzieherischen Ratgebern oft vergeblich nach Lösungen. So bringen Therapien, welche sich einzig auf das störende Verhalten der Kinder fokussieren, oft nicht die gewünschte Wirkung.

Eltern geben immer ihr Bestes!

So lange wir von unseren eigenen belastenden Themen getriggert werden, können wir als Eltern nur bedingt empathisch auf unsere Kinder reagieren.
Zur Chance wird es dann, wenn wir als Eltern bereit sind, unsere eigenen Familienthemen anzuschauen.
Vieles würde sich in unserer Gesellschaft verändern, wenn die Aufarbeitung unser Kindheitserfahrungen als Teil des Erwachsenwerdens betrachtet würde.

Es ist normal, dass wir alle als Kinder Glaubenssätze kreiert haben, welche uns später nicht mehr dienlich sind. Es braucht dazu keine offensichtlich dramatischen Erlebnisse.

Wie hilfreich wäre es also für uns und unsere Kinder, wenn wir in uns Ordnung machen würden. So könnten wir als Eltern authentisch und liebevoll auf unsere Kinder reagieren. Ihren Schmerz aufzufangen, anstatt ihn zu verstärken, würde das ganze Familiensystem positiv beeinflussen.

Ich weiss aus eigener Erfahrung und von vielen meiner Klienten, wie positiv sich das Lebensgefühl und die Beziehungen durch die Tiefenprozesse in den Coachings verändern.
Lieber heute als morgen. Es ist nie zu spät dafür.
Oft schauen wir unsere Themen nicht an oder erst, wenn die Kinder schon älter sind.  Es lohnt sich aber immer. Denn eine Familie wächst weiter. Was ich als Mutter oder als Vater gelöst habe, bringe ich später als Grossmutter / Grossvater neu liebevoll und empathisch in meine Grossfamilie ein.

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